Zentralfriedhof (Bogota)


regie Andrés Meléndez dv pal 34m

Montag, Bogota. Allerseelen am Zentralfriedhof. Die EinwohnerInnen der Stadt kommen um für die Seelen ihnen Nahestehender zu beten, aber auch um all den anderen Seelen ihr Leid anzuvertrauen.
Da gibt es Salomé, Beschützerin der Armen und Elenden, Sigmund Léopold Kopp, der sein Ohr jenen leiht, die Arbeit suchen und all jene Seelen von unbekannten Verstorbenen, deren Wunder von allen gekannt werden.
Der Zentralfriedhof wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist der historische Friedhof von Bogota. Aber um 1940 verwahrloste er genauso wie das Stadtzentrum und wurde in der Folge von MigrantInnen vom Land, die auf der Suche nach Arbeit in die Hauptstadt einströmten, wieder besetzt.
Seitdem kreuzen sich in den Alleen des Friedhofs das Heilige und das Alltägliche. Man begegnet Frauen, Männern, Kindern: mit ihren Gesten, ihren Reden lassen sie uns ein wenig an ihrem Leben, ihren Hoffnungen, ihren Leiden und natürlich auch an ihren Verbindungen mit den „Seelen des Fegefeuers“ in ihrem alltäglichen Leben teil haben.
Im Zentrum der Stadt, wo sich Qualen und Gewalttaten jeden Tag ereignen, bringen die Seelen des Zentralfriedhofs den Lebenden Trost.

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